"An Education" ist hübsch, wenngleich auch für Ex-Dogma-Frau Lone Scherfig erstaunlich konventionell erzählt. Die geschliffenen Dialoge machen durchweg Spaß - das größte Lob aber verdient Carey Mulligan - sie spielt sämtliche Vollblutschauspieler glatt an die Wand.
Shawn Levy ist kein Meister der subtilen Comedy oder kohärenter Geschichten - auch "Date Night" ist eher eine hübsche Aneinander-reihung gelungener Slapstickeinlagen, und die verdankt der Film den beiden ausgezeichneten Comedy-Stars Tina Fey und Steve Carell.
In der Hommage an Buddy-Cop-Movies wird lediglich die Dosis der bewährten Zutaten erhöht - mehr Sentimentalität und Slapstick, härtere Action und unanständigere Zoten. So ist die Verbrecherjagd zwar zeitweise recht witzig und immer brutal, aber wenig originell.
Obwohl die computeranimierte Götterdämmerung mit 3D aufgemotzt wurde, ist das Ergebnis ein arg uninspiriertes Deja-Vu-Erlebnis mit verwaschenen CGI-Kulissen und chaotisch choreographierten Kampfszenen, das wie ein Nachzügler von "Percy Jackson" wirkt.
Zauberhaft filmisches Gefühlspotpourri, das elf überraschende, skurrile, originelle und anrührende Kurzgeschichten mittels sorgsam choreographierter Übergangsszenen verbindet und so zu einem City-Liebesreigen wird, dem man noch stundenlang zusehen könnte.
Mit "Gesetz der Straße" hat Antoine Fuqua ein konventionell konzipiertes, aber erstaunlich konsequentes Krimidrama inszeniert. Was dem Drehbuch an Originalität fehlt, kompensieren intensives Schauspiel und beherzte Inszenierung.
Regisseur Noah Baumbach behandelt zwar ein wichtiges Thema auf ungewöhnliche Weise, aber er schafft es leider nicht, die Versprechen des Films einzulösen. Einzelne Szenen sind zwar lustig, treffend und gut - aber als Gesamtfilm ist "Greenberg" eher schwer zu ertragen.
Eine ausgeklügelte Story darf man sich nicht erwarten: In der Tat sind die Gags nicht wirklich neu, die großen Lacher sucht man vergebens - dennoch ist die Hassliebe zwischen den Ex-Partnern amüsant und entlockt dem Zuseher den einen oder anderen Schmunzler.
Mit ihrem Kinodebüt gelingt Susanna White ein Kinderfilm, bei dem nicht nur die Kleinsten auf ihre Kosten kommen - kurz: Das neue Abenteuer der "zauberhaften Nanny" ist ein rundum gelungenes, liebevoll gestaltetes modernes Märchen für die ganze Familie.
Die Chemie stimmt, die Liebesgeschichte ist weniger zuckrig als erwartet und der Kitsch wird geschmackvoll angerichtet – allerdings dürfte die dreiste Trivialisierung einer realen Katastrophe im Dienst einer Schnulze höchstens Robert Pattinson-Fans in den Kram passen.
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