Dem Pixar-Studio ist ein rundum beglückender Abschluss seiner Trilogie gelungen, in dem das Altern ins Zentrum rückt. Mit verblüffendem Dialogwitz, 3D-beschleunigter Attraktion und viel Liebe zum Detail beweist Pixar wieder seine ungebrochene Originalität.
Als aktuelle Blockbuster-Action ist "Inception" wohl ein monumentaler Entwurf mit einer Reihe virtuoser technischer Kabinettstückerln und Sudoku-Spannung für Rätselfreunde - die Konzepte aber sind haltlos überbestimmt und oft am Rande der Banalität.
Leider verflüchtigt sich der anfängliche Charme logischer Unbekümmertheit schnell, denn irgendwer hat hier restlos auf den Plot vergessen - oder aber Regisseur James Mangold wollte ausprobieren, ob gute Unterhaltung restlos sinnfrei sein kann; sie kann es nicht.
Regisseur Harald Zwart bläht die Neuauflage des Achtzigerjahre-Überraschungshits "Karate Kid" auf unendlich scheinende, vollkommen unnötige 140 Minuten auf. Ein Vollkasko-Desaster - trotz Jackie Chan und Jaden Smith, die beide hervorragend spielen.
Manchmal reicht es nicht, einen Bestseller-Roman einfach nur in Drehbuchform umzugießen und mit harmlos-hübschen Bildern und bemühten Schauspielern zu garnieren - dann kommt am Ende so ein entbehrlicher, vorhersehbarer Liebesschmonz heraus wie hier.
Nach dem griesgrämigen "New Moon" darf aufgeatmet werden - David Slade kann mit "Eclipse" zwar nicht an den atmosphärisch packenden 1. Teil anschließen, bietet aber solide Unterhaltung mit dem nötigen Kitsch-Faktor und ansprechenden Actionpassagen.
Es ist, als erzählten die Regisseure einfach drauf los, statt dem Film eine Struktur zu geben: Hier ein bisschen Abenteuer, da etwas Satire und zwischendurch Herzschmerz - das wird irgendwann zu einem Brei, der viele Zutaten hat und trotzdem nach nichts schmeckt.
Plump auf Turbulenz getrimmte Familienhundkomödie: Regisseur Tom Dey reduziert den Witz der Cartoon-Vorlage leider auf den kleinsten gemeinsamen Nenner des Tierkomödiengenres - Vermenschlichung, Dauergequassel und Sachbeschädigung.
Regisseur Nimrod Antal setzte bei seiner geerdeten und teils durchaus verstörend blutigen Umsetzung auf handgemachte statt Computer-Effekte und einen hervorragenden Cast - Fans der Reihe dürfen sich jedenfalls auf einen packenden Aufguss freuen.
Jo Baier will mit "Henri 4" Heinrich Manns Roman in Bilder setzen, bringt es aber über emotionslosen Theaterdonner nicht hinaus - das Ergebnis ist eine ästhetische wie inhaltliche Kompromisslösung, die unter Kitsch und dramaturgischer Ineffizienz leidet.
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